May 31, 2018 / 3:33 PM / 6 months ago

Automobilverband hofft auf Verhandlungslösung im Handelsstreit

Bernhard Mattes, President of the German Association of the Automotive Industry (VDA), is seen at the 88th International Motor Show at Palexpo in Geneva, Switzerland, March 6, 2018. REUTERS/Denis Balibouse

Berlin (Reuters) - Die deutschen Auto-Hersteller hoffen auf weitere Gespräche, um den Handelsstreit mit den USA zu entschärfen.

“Wir verstehen, dass die EU eine klare Haltung und Antwort geben muss. Gleichzeit müssen Wege der Kooperation und Einigung auf freien und fairen Handel gesucht werden”, sagte der Präsident des Automobilverbandes VDA, Bernhard Mattes, am Donnerstag.

Die USA werden ab Freitag auch die EU mit ihren neuen Zöllen auf Stahl- und Aluminium-Importe belegen. Europa war davon bislang ausgenommen. US-Präsident Donald Trump argumentiert, dass die Zölle wegen der nationalen Sicherheit notwendig sind. Die EU hat bereits Gegenmaßnahmen angekündigt, was zu einem Handelskrieg führen kann. Trump hat immer wieder auch gedroht, höhere Zölle gegen deutsche Autofirmen zu erheben.

“Die Entscheidung wurde ohne für uns nachvollziehbare Begründung getroffen”, sagte Mattes mit Blick auf die Stahl- und Aluminium-Zölle. “In einer weltweit vernetzten Wirtschaft nutzen Zollschranken niemandem, auch den USA selbst nicht.”

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