April 11, 2018 / 5:34 AM / 8 months ago

US-Notenbank schlägt neue Kapitalregeln vor

A security guard walks in front of an image of the Federal Reserve following the two-day Federal Open Market Committee (FOMC) policy meeting in Washington, DC, U.S. on March 16, 2016. REUTERS/Kevin Lamarque/File Photo

Washington (Reuters) - Rund zehn Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) neue Kapitalregeln vorgeschlagen.

Danach sollen einige der großen Banken ihre Reserven verringern dürfen, wie die Fed am Dienstag mitteilte. Den größten Geldhäusern soll eine solche Erleichterung jedoch verwehrt bleiben. Für die Behörden dürfte es nun leichter werden, die Entwicklung der Finanzinstitute zu überwachen, sagte der Fed-Bankenaufseher Randal Quarles. Die Maßnahmen seien am effektivsten, wenn sie so einfach und transparent wie möglich strukturiert seien. Die 30 global systemrelevanten Banken müssten vermutlich ihr Kapitalpolster leicht erhöhen.

Banken und andere Interessenvertreter haben nun 60 Tage Zeit, den Vorschlag zu kommentieren, der wahrscheinlich im kommenden Jahr in Kraft tritt. Der neue Kapitalstandard solle als “Stress-Kapital-Puffer” bezeichnet werden und mit der jährlichen Prüfung der Banken (Stresstest) einhergehen.

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