September 26, 2019 / 4:29 PM / 18 days ago

US-Notenbanker Kaplan für mehr zielgerichtete Einwanderung

Dallas (Reuters) - Aus der US-Notenbank Federal Reserve werden Rufe nach einer Umkehr in der Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten laut.

Es sei falsch zu glauben, die Zahl der Einwanderer reduzieren und die Wirtschaftskraft gleichzeitig steigern zu können, sagte der Chef der Fed-Bezirks Dallas, Robert Kaplan, am Donnerstag. Beides passe nicht zusammen. Vielmehr müsse die Zahl der Beschäftigten gesteigert werden. Schließlich altere die Bevölkerung schneller als die Zahl der Arbeitsfähigen wachse. Kaplan plädierte für Reformen des Einwanderungsrechts, durch die mehr Menschen auf Basis ihrer Ausbildung und der zu besetzenden Stellen ins Land gelassen werden. Handel und Einwanderung seien für das Wachstum eher eine Chance als eine Bedrohung, so Kaplan.

Der Notenbanker war bereits zuvor auf Konfrontationskurs zu US-Präsident Donald Trump gegangen. Nicht die Fed-Geldpolitik, sondern die Unsicherheit im Handel und die Immigrationspolitik der USA lasteten auf der Wirtschaft, sagte er unlängst. Trump übt immer wieder scharfe Kritik an der Notenbank, die seiner Meinung nach die Zinsen nicht ausreichend senkt, um der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen.

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