July 16, 2020 / 5:12 AM / 23 days ago

Fed - Geschäftsaktivität belebte sich in den vergangenen Wochen

A security guard walks in front of an image of the Federal Reserve following the two-day Federal Open Market Committee (FOMC) policy meeting in Washington, DC, U.S. on March 16, 2016. REUTERS/Kevin Lamarque/File Photo

Washington (Reuters) - In den USA hat sich laut der Notenbank Federal Reserve (Fed) die Geschäftsaktivität in den vergangenen Wochen belebt.

In fast allen Bezirken nahm die Wirtschaftstätigkeit im Zuge von Lockerungen der Corona-Beschränkungen zu, wie die amerikanische Zentralbank am Mittwoch in ihrem Konjunkturbericht “Beige Book” mitteilte. Die wirtschaftliche Aktivität sei jedoch noch deutlich von dem Niveau vor der Coronakrise entfernt. Vor allem der Ausblick bleibe höchst ungewiss, da die Dauer und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie nicht abzuschätzen seien. Die Befragung der Firmen durch die US-Notenbank fand von Ende Mai bis zum 6. Juli statt.

Die Coronakrise hat die US-Wirtschaft auf Talfahrt geschickt: Zwischen Januar und März fiel das Bruttoinlandsprodukt mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von fünf Prozent. Für das zweite Quartal wird ein noch tieferer Einbruch erwartet, da der Kampf gegen die Pandemie im Frühjahr zu umfangreichen Werks- und Geschäftsschließungen führte. In der Folge verloren Millionen Amerikaner ihren Job. Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich zuletzt jedoch aufgehellt: Im Juni wurden insgesamt 4,8 Millionen Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, und die Arbeitslosenquote fiel auf 11,1 Prozent.

Der US-Währungshüter Robert Kaplan geht von einem Anziehen der Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte aus. Doch es gibt auch warnende Stimmen: Die Zunahme der Coronavirus-Fälle könne die Konjunktur abwürgen und das Verbrauchervertrauen schädigen, warnte jüngst der Chef des US-Notenbank-Ablegers von Philadelphia, Patrick Harker. Der Anstieg der Fallzahlen habe direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft, da Geschäfte schließen müssten. Das Coronavirus hat die USA fest im Griff. Die Lage spitzt sich dort mit rund 61.000 Neuinfektionen pro Tag weiter zu.

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