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Wirtschaftsnachrichten

Fed-Chef Powell sieht US-Wirtschaft noch längst nicht über den Berg

Federal Reserve Board Chairman Jerome Powell testifies during a Senate's Committee on Banking, Housing, and Urban Affairs hearing examining the quarterly CARES Act report to Congress, in Washington, DC, U.S., September 24, 2020. Drew Angerer/Pool via REUTERS

Washington (Reuters) - Die Erholung der US-Wirtschaft von den Folgen der Corona-Krise ist aus Sicht von Notenbankchef Jerome Powell immer noch wacklig.

Die Wirtschaft könne in eine Abwärtsspirale geraten, falls das Virus nicht effektiv eingedämmt werde, sagte Powell am Dienstag laut Redetext. Unternehmen und Haushalte benötigten mehr Unterstützung. “Zu wenig Hilfen würden zu einer schwachen Erholung führen, was unnötige Härten für Haushalte und Unternehmen erzeugt”, warnte er. Selbst wenn die Schritte am Ende größer als nötig sein sollten, wären sie nicht verschwendet gewesen. “Die Erholung wird stärker sein und schneller voranschreiten.”

In seiner Rede erwähnte der Notenbankchef keine neuen Fed-Programme, die über die rund ein Dutzend Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft hinausgehen, die die Fed im März beschlossen hatte. In die Verhandlungen über ein neues Hilfspaket der Regierung ist wenige Wochen vor den US-Wahlen zuletzt wieder etwas Bewegung gekommen. Die Regierung hatte den Demokraten ein Paket mit einem Volumen von mehr als 1,5 Billionen Dollar vorgeschlagen. Die Demokraten forderten allerdings ein größeres Maßnahmenbündel mit einem Umfang von 2,2 Billionen Dollar.

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