September 4, 2019 / 5:11 AM / 13 days ago

US-Notenbanker Rosengren sieht keine Notwendigkeit für Zinssenkung

Neel Kashkari, President of the Federal Reserve Bank of Minneapolis, Eric Rosengren, President of the Federal Reserve Bank of Boston, and Charles Evans, President of the Federal Reserve Bank of Chicago walk together during the three-day "Challenges for Monetary Policy" conference in Jackson Hole, Wyoming, U.S., August 23, 2019. REUTERS/Jonathan Crosby

San Francisco (Reuters) - Der US-Notenbanker Eric Rosengren sieht trotz zunehmender Handelskonflikte und geopolitischer Sorgen keine Notwendigkeit für eine weitere Zinssenkung.

“Solange Konsum und Arbeitsmarkt relativ gesund sind, bin ich bei weitem nicht so besorgt”, sagte der Präsident der Boston Federal Reserve Bank am Dienstag in Easton im US-Bundesstaat Massachussetts.

Die Fed hatte Ende Juli erstmals seit der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren ihren Leitzins um einen Viertelpunkt auf jetzt 2,00 bis 2,25 Prozent gesenkt. Damit reagierte sie auf den Handelsstreit mit China, der zusehends auf die Weltkonjunktur und die heimische Wirtschaft durchschlägt.

Die Notenbank habe mit ihrem derzeitigen Zinskorridor nur begrenzt Spielraum, um die Zinsen noch weiter zu senken, ehe sie bei Null stünden, sagte Rosengren. “Ich will diesen wertvollen Spielraum nicht aufbrauchen in einer Zeit, wenn die Preise eigentlich ganz stabil sind und der Arbeitsmarkt ziemlich gut läuft.”

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