January 30, 2018 / 6:57 AM / 7 months ago

USA wollen Flüchtlinge aus "Hochrisiko-Ländern" besonders überprüfen

Washington (Reuters) - Die USA wollten Flüchtlingen aus elf zumeist muslimisch geprägten Ländern künftig nicht mehr allein wegen ihrer Nationalität die Einreise verweigern.

Khudeeda Rashowka Naif and his family, from a minority Yazidi community, stand outside a tent at a refugee camp near Duhok, Iraq, January 29, 2017. The family was getting ready to head to the airport but then they got the call from the international office of migration that their trip was off after U.S. President Donald Trump's decision to temporarily bar travellers from seven countries, including Iraq. REUTERS/Ari Jalal

Die Menschen aus diesen Staaten, die die US-Regierung als “Hoch-Risiko-Länder” für ihre Sicherheit einstuft, würden aber zusätzlichen Überprüfungen unterzogen, erklärten hochrangige Mitarbeiter der Regierung am Montag. Welche Maßnahmen dies sind, blieb offen. Der Schritt trifft offensichtlich Bürger aus Ägypten, Iran, Irak, Libyen, Mali, Nordkorea, Somalia, Südsudan, Sudan, Syrien und Yemen. Menschenrechts-Organisationen äußerten die Sorge, dass die neunen Überprüfungen dazu beitragen könnten, dass künftig keine Flüchtlinge aus diesen Ländern mehr in die USA kommen könnten.

US-Präsident Donald Trump versucht seit seinem Amtsantritt vor rund einem Jahr, Einreisebeschränkungen zu erlassen. Er begründet dies mit Sicherheitsbedenken. Vor US-Gerichten kam er damit aber zum Teil nicht durch.

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