November 26, 2019 / 6:31 AM / in 9 days

Fed New York - Amerikaner zahlen wegen neuer China-Zölle drauf

The U.S. flag flies on the Federal Reserve Bank of New York in the financial district in New York City, U.S., March 4, 2019. REUTERS/Brendan McDermid

Washington (Reuters) - Im Zollstreit mit China könnte eine Rechnung der US-Regierung nicht aufgegangen sein.

So bleiben einer Studie zufolge Kosten für neue US-Abgaben auf Importwaren aus der Volksrepublik bei den Amerikanern hängen. Wie die Federal Reserve von New York in ihrer am Montag veröffentlichten Untersuchung zeigt, sind entgegen der Erwartung in Washington die Preise für Produkte aus China nicht in demselben Umfang gesunken wie neue Zölle erhoben werden: Die Abgaben betragen bis zu 25 Prozent, die Preise sind von Juni 2018 bis September 2019 aber um zwei Prozent gefallen. Die anhaltende Stabilität der Importpreise für China-Waren bedeute, dass US-Unternehmen und -Verbraucher für die Zölle aufkommen müssten - in Form von niedrigeren Gewinnen oder höheren Preisen für die Kunden.

Allerdings bekommt der Studie zufolge China die Folgen der höheren Zölle auf andere Weise zu spüren. So sei der Anteil chinesischer Produkte an bestimmten US-Einfuhren gesunken, teilte die Fed weiter mit. Bei Maschinen hätten sich vor allem Europa und Japan den Marktanteil erobert, bei Elektronik Länder wie Südkorea oder Taiwan. Die Studie ließ allerdings offen, wie viel Marktanteil sich US-Konzerne erobern konnten.

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