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Wirtschaftsnachrichten

US-Industrie wächst nicht mehr so schnell - "Erster kleiner Dämpfer"

FILE PHOTO: Job seekers line up to apply during "Amazon Jobs Day," a job fair being held at 10 fulfillment centers across the United States aimed at filling more than 50,000 jobs, at the Amazon.com Fulfillment Center in Fall River, Massachusetts, U.S., August 2, 2017. REUTERS/Brian Snyder/File Photo

Washington/Berlin (Reuters) - Die US-Industrie hat ihr Wachstumstempo überraschend verringert.

Der Einkaufsmanager-Index fiel im September auf 55,4 Punkte von 56,0 Zählern im August, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet. Mit Werten von über 50 Zählern signalisiert das Barometer nunmehr allerdings vier Monate in Folge Wachstum.

LBBW-Chefvolkswirt Uwe Burkert spricht von einem “ersten kleinen Dämpfer”. Das sei deshalb leicht enttäuschend, weil Vieles zuvor auf eine nochmalige Verbesserung des Frühindikators hingedeutet habe: “Es kam anders, weil insbesondere das zuvor extrem hohe Tempo beim Auftragswachstum im Inland nicht ganz gehalten werden konnte.” Positiv sei dagegen zu vermerken, dass sich die Stimmung bezüglich der Beschäftigungslage in der Industrie weiter aufgehellt habe: “Alles in allem bleiben die Aussichten für die kommenden Monate indes günstig, solange es nicht zu neuen breitflächigen Lockdown-Maßnahmen wegen der Corona-Pandemie kommt.”

Positive Signale kamen unterdessen vom Immobilienmarkt: Die Bauausgaben in den USA legten im August um 1,4 Prozent auf 1,413 Billionen Dollar zu, wie das Handelsministerium mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,8 Prozent gerechnet, nach einem Plus von revidiert 0,7 Prozent im Juli.

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