March 2, 2020 / 3:53 PM / a month ago

US-Industrie verliert wieder Schwung - Geschäfte stagnieren fast

The tail of a 737 Max aircraft is pictured at the Boeing factory in Renton, Washington, U.S., March 27, 2019. REUTERS/Lindsey Wasson

Washington (Reuters) - Die US-Industrie hat ihre jüngste Erholung nicht fortsetzen können und ist fast wieder in die Stagnation zurückgefallen.

Der Einkaufsmanager-Index sank im Februar auf 50,1 Punkte von 50,9 Zählern im Vormonat, wie aus einer am Montag veröffentlichten Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 50,5 Zähler gerechnet. Das Barometer signalisiert erst bei Werten über 50 Punkten Wachstum. Vor allem das Neugeschäft der Betriebe schwächelte und der Jobabbau setzte sich fort.

Die US-Industrie litt seit längerem unter den Folgen des US-Handelskonflikts mit China. Nach einem ersten Verhandlungsdurchbruch hatten beide Seiten Mitte Januar ein Teilabkommen unterzeichnet und damit für einen gewissen Abbau der Spannungen gesorgt. Nun dürften aber die Auswirkungen des Coronavirus Sorgen um die künftige Entwicklung schüren. “In den nächsten Monaten sind Belastungen wegen der COVID-19-Ausbreitung nicht auszuschließen”, sagte Helaba-Volkswirt Ralf Umlauf.

Positive Signale kommen derweil vom Immobilienmarkt: Die Bauausgaben in den USA stiegen im Januar um 1,8 Prozent auf den Rekordwert von 1,37 Billionen Dollar, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Experten hatten nur mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet.

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