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Wirtschaftsnachrichten

US-Industrie rappelt sich nach Corona-Schock auf - Produktion zieht auch im Juli an

FILE PHOTO: Eric Rosengren, President and Chief Executive Officer of the Federal Reserve Bank of Boston, listens at a U.S. House of Representative Financial Services Committee field hearing entitled "Seeking Solutions: Finding Credit for Small and Mid-Size Businesses in Massachusetts" in Boston, Massachusetts March 23, 2009. REUTERS/Brian Snyder/File Photo

Washington/Frankfurt (Reuters) - Die US-Industrie hat ihre Produktion nach dem Corona-bedingten Einbruch den dritten Monat in Folge erhöht.

Die Firmen stellten im Juli 3,4 Prozent mehr her als im Vormonat, wie die amerikanische Notenbank Federal Reserve am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg von 3,0 Prozent erwartet. Im Juni hatten die Industrieunternehmen ihre Produktion um 7,4 Prozent hochgefahren.

Die Gesamtproduktion - zu der auch Versorger und Bergbau zählen - nahm im Juli um 3,0 Prozent zu nach einem Plus von 5,7 Prozent im Juni. “Die Konjunkturzuversicht wird durch die Daten gestärkt, der Erholungspfad ist aber nach wie vor von der Corona-Pandemie gefährdet,” kommentierte Helaba-Ökonom Patrick Boldt die Daten. Die Kapazitätsauslastung weise darauf hin, dass noch Zeit benötigt werde, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht sein werde.

Der Präsident des Federal-Reserve-Ablegers in Boston, Eric Rosengren, hatte unlängst davor gewarnt, dass mit keiner raschen Belebung der Wirtschaftsaktivität zu rechnen ist. Starke haushaltspolitische Schritte seien jetzt erforderlich, die mit Schritten zur Eindämmung des Virus flankiert sein sollten. Im Ringen zwischen den Demokraten im US-Kongress und dem US-Präsidialamt um ein neues Corona-Hilfspaket zeichnet aber sich bislang keine Einigung ab.

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