February 13, 2018 / 9:47 AM / 10 days ago

US-Außenminister warnt vor anhaltender Gefahr durch IS

Kuwait (Reuters) - US-Außenminister Rex Tillerson warnt vor der Annahme, die Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) sei besiegt.

“Das Ende größerer Kampfeinsätze bedeutet nicht, dass wir einen dauerhaften Sieg über den IS erreicht haben”, sagte er am Dienstag während eines Besuchs in Kuwait. Der IS stelle weiterhin eine ernste Gefahr für die Region, die USA und andere Regionen der Welt dar. Der IS, der zum Zeitpunkt seiner größten Machtausdehnung weite Teile Syriens und des Irak unter seine Kontrolle gebracht und ein Kalifat ausgerufen hatte, steht vor der endgültigen militärischen Niederlage. Aus dem Irak ist die radikalislamische Organisation vertrieben worden, in Syrien sind die IS-Milizen fast aufgerieben worden.

Der IS versuche nun in anderen Ländern, in denen die Organisation bereits aktiv sei, Geländegewinne zu erzielen, sagte Tillerson. In Afghanistan, den Philippinen, Libyen und in westafrikanischen Staaten versuchten die Kämpfer ihren Einflussbereich auszuweiten und sichere Rückzugsorte zu schaffen.

Der US-Außenminister zeigte sich auch besorgt über die Kämpfe im Norden Syriens. Dort hat die Türkei eine Offensive gegen von Kurden beherrschte Gebiete gestartet. Er äußerte allerdings Verständnis für die “legitimen Sorgen um die Sicherheit” in der Türkei.

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