December 22, 2017 / 1:49 PM / in 7 months

US-Konsum zieht im November kräftiger als erwartet an

Washington (Reuters) - Die US-Bürger haben ihren Konsum im November etwas stärker als erwartet gesteigert.

People holiday shop in the Brooklyn borough of New York City, U.S., December 6, 2017. REUTERS/Brendan McDermid

Der private Verbrauch legte um 0,6 Prozent zum Vormonat zu, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Analysten hatten lediglich einen Anstieg um 0,5 Prozent vorausgesagt, nachdem der Zuwachs im Oktober bei 0,2 Prozent lag. Der private Konsum steht für gut zwei Drittel der Wirtschaftskraft. Die Notenbank Fed, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, behält die Konsumdaten stets im Auge. Sie hofft, dass die Verbraucher verstärkt vom Aufschwung profitieren. Dann würden Löhne und Inflationsrate anziehen.

Die Fed strebt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an und achtet besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Verbraucher, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Dieser Wert lag im November bei 1,5 Prozent und damit einen Tick höher als im Vormonat. Trotz des leichten Anstiegs bleibt er aber noch immer deutlich unter dem Ziel der Fed. Dennoch hat die Notenbank im Dezember zum dritten Mal in diesem Jahr die Zinsen erhöht - auf die aktuell gültige Spanne von 1,25 bis 1,5 Prozent. Die Fed erwartet, dass sich die Inflationsrate mittelfristig dem Zielwert annähern wird.

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