June 29, 2018 / 1:05 PM / 5 months ago

US-Verbraucher steigern Ausgaben kaum - Fed erreicht Inflationsziel

U.S. Dollar banknotes are seen in this photo illustration taken February 12, 2018. REUTERS/Jose Luis Gonzalez/Illustration

Washington (Reuters) - Die US-Verbraucher haben sich im Mai als wenig ausgabefreudig erwiesen.

Sie steigerten ihren Konsum nur um 0,2 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet. Im April hatte der private Konsum nach revidierten Daten noch um 0,5 Prozent zugelegt. Er steht für gut zwei Drittel der US-Wirtschaftskraft. Die Notenbank (Fed) hofft, dass die Verbraucher verstärkt von der gut laufenden Wirtschaft profitieren, die Löhne steigen und in der Folge auch die Inflation anzieht. Die Fed peilt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an und erreichte diese nun überraschend bereits im Mai.

Sie achtet besonders auf Preisveränderungen bei den persönlichen Ausgaben der Verbraucher, wobei die schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Experten hatten hier für Mai lediglich mit einem Wert von 1,9 Prozent gerechnet. Die Fed verfehlte die Zwei-Prozent-Marke über längere Zeit. Auch wegen des brummenden Jobmarkts hat sie für das zweite Halbjahr zwei Zinserhöhungen ins Auge gefasst. Die Zügel gestrafft hatten die Währungshüter bereits im März und Juni.

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