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Wirtschaftsnachrichten

Konsum der US-Amerikaner zieht im Juli an - Inflation auch

FILE PHOTO: George Washington is seen with printed medical mask on the one Dollar banknotes in this illustration taken, March 31, 2020. REUTERS/Dado Ruvic/Illustration/File Photo

Washington (Reuters) - Die US-Amerikaner haben ihren Konsum im Juli weiter gesteigert, jedoch nicht mehr so kräftig wie in den Vormonaten.

Nachdem sich die Bürger wegen der Corona-Krise stark eingeschränkt hatten, zog der private Verbrauch nun den dritten Monat in Folge an. Er legte im Juli um 1,9 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit 1,5 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 6,2 Prozent im Juni.

Die Konsumenten sind mit ihren Ausgaben das Rückgrat der US-Wirtschaft, die von der Corona-Pandemie hart getroffen wurde. Auch wenn sich die Konjunktur nach einem Rekordeinbruch im Frühjahr nun wieder berappelt, lastet eine Welle von Corona-Neuinfektionen auf der Konsumstimmung.

Die US-Notenbank (Fed), die Vollbeschäftigung und überdies auch stabile Preise fördern soll, achtet auf Preisveränderungen bei den persönlichen Ausgaben der Verbraucher, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Diese Teuerungsrate legte im Juli um 0,2 Punkte auf 1,3 Prozent zu.

“Das Inflationsumfeld ist in den kommenden Quartalen und Jahren zwar im Auge zu behalten, kurzfristig gibt es aber ungeachtet der Anstiege keinen Anlass, an der Fortsetzung der extrem lockeren Fed-Geldpolitik zu zweifeln, zumal die Fed ein Überschießen tolerieren wird”, sagte Helaba-Ökonom Ralf Umlauf. Die Notenbank hat jüngst eine Änderung ihrer geldpolitischen Strategie vorgestellt und sich damit mehr Flexibilität beim Ansteuern ihres Inflationsziels von zwei Prozent verschafft.

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