June 20, 2018 / 12:59 PM / 3 months ago

US-Leistungsbilanz weitet sich aus - 2,5 Prozent des BIP

Washington (Reuters) - Das Defizit in der US-Leistungsbilanz ist im ersten Quartal wegen höherer Warenimporte gestiegen.

FILE PHOTO: Shipping containers being loaded onto Xin Da Yang Zhou ship from Shanghai, China at Pier J at the Port of Long Beach in Long Beach, California, U.S., April 4, 2018. REUTERS/Bob Riha Jr./File Photo

Es summierte sich auf 124,1 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium in Washington am Mittwoch bekanntgab. Das sind acht Milliarden Dollar mehr als im vorangegangenen Vierteljahr. Das Defizit entspricht 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Zum Vergleich: Deutschland wird nach Prognosen von Instituten in diesem Jahr wegen seiner Exportstärke einen Überschuss von etwa acht Prozent ausweisen.

In die Leistungsbilanz fließen alle Transfers mit dem Ausland ein - vom Handel mit Waren und Dienstleistungen bis zur Entwicklungshilfe und den im Ausland erzielten Arbeitseinkommen. Präsident Donald Trump ist es ein Dorn im Auge, dass die USA weit mehr Waren importieren als exportieren. Er hat deshalb gegen China Strafzölle verhängt, ebenso gegen die Europäische Union.

Die Ende 2017 verabschiedete Steuerreform - die eine einmalige Rückführungssteuer auf im Ausland erzielte Einkünfte beinhaltet - veranlasste viele US-Unternehmen dazu, in anderen Ländern geparktes Geld zurückzuführen. Dividenden und andere Rückzahlungen aus ausländischen Einkünften summierten sich auf fast 306 Milliarden Dollar.

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