April 28, 2010 / 9:31 AM / 10 years ago

Ölpest könnte US-Küste im Golf von Mexiko am Wochenende ereichen

Houston (Reuters) - Gut eine Woche nach dem Untergang der Bohrinsel “Deepwater Horizon” droht der US-Küste im Golf von Mexiko eine schwere Ölpest.

Ein Ölteppich mit einem Umfang von 970 Kilometern wird nach Berechnungen der US-Küstenwache am Wochenende das Festland erreichen. Der Ölfilm bedeckt ein mehr als 74.000 Quadratkilometer großes Gebiet und ist damit etwas größer als der US-Bundesstaat West-Virginia. Die Küstenwache hat acht Unterwasserroboter im Einsatz, um das Leck zu stopfen, aus dem täglich gut 190.000 Liter Rohöl ins Meer entweichen. Zudem gibt es Überlegungen, das Öl am Mittwoch in Brand zu setzen, um eine Ausbreitung des Teppichs zu stoppen.

Ohne Abwehrmaßnahmen drohe einer der schlimmsten Ölteppiche in der US-Geschichte, sagte Konteradmiralin Mary Landry, die den Einsatz der Küstenwache leitet. Der aktuelle Ölfilm ist allerdings mit dem der “Exxon-Valdez”-Katastrophe von 1989 nicht vergleichbar. Nach der Havarie des Supertankers hatten sich damals 50 Millionen Liter Öl in den Prinz-William-Sund in Alaska ergossen.

Gleichwohl war die Explosion auf der “Deepwater Horizon” der schwerste Zwischenfall im Off-Shore-Ölgeschäft seit fast einem Jahrzehnt.

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