April 29, 2010 / 5:10 AM / in 10 years

US-Küstenwache setzt Teile des Öls im Golf von Mexiko in Brand

Houston (Reuters) - Im Kampf gegen eine drohende Ölpest entlang der US-Golfküste hat die US-Küstenwache Teile des Ölteppichs in Brand gesetzt.

Mit “kleinen, kontrollierten” Feuern solle die Ausbreitung gestoppt werden, teilte die Küstenwache am Mittwochabend mit. Jedes der Feuer sollte in etwa einer Stunde mehrere Hundert Liter Rohöl verbrennen. Zu sehen seien sie von der Küste aus nicht.

Der Ölteppich mit einem Umfang von 970 Kilometern war am Mittwoch nur noch etwa 30 Kilometer von der Küste Louisianas entfernt. Es wird befürchtet, dass das Öl am Wochenende die US-Golfküste erreichen könnte. Bedroht sind unter anderem ein komplexes Ökosystem sowie die Fischerei.

Bislang bedeckt der Ölteppich ein mehr als 74.000 Quadratkilometer großes Gebiet, was ungefähr der Fläche Bayerns entspricht. Die Küstenwache hat acht Unterwasserroboter im Einsatz, um das Leck zu stopfen, aus dem täglich gut 190.000 Liter Rohöl ins Meer entweichen. Vor gut einer Woche war die Bohrinsel “Deepwater Horizon” nach einer Explosion untergegangen.

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