September 14, 2018 / 11:55 AM / 9 days ago

Hurrikan in den USA und Super-Taifun über den Philippinen

Wilmington/Manila (Reuters) - Mit starken Winden, Regen und Flutwellen hat der Hurrikan “Florence” am Freitag die Küste des US-Bundesstaates North Carolina erreicht.

People walk on a local street as water from Neuse River starts flooding houses upon Hurricane Florence coming ashore in New Bern, North Carolina, U.S., September 13, 2018. REUTERS/Eduardo Munoz

Millionen Menschen an der Ostküste der USA und im Landesinnern sind von dem Unwetter betroffen. Viele haben die gefährdeten Gebiete verlassen. Zehntausende Haushalte waren schon ohne Strom.

Nach den Worten von Gouverneur Roy Cooper dürfte nahezu der gesamte Bundesstaat überflutet werden. Grund dafür ist nach Angaben von Meteorologen neben der Größe des gesamten Wirbelsturms seine langsame Vorwärtsbewegung. Dadurch fallen große Regenmengen auf engem Raum. Meteorologen erwarten die durchschnittliche Regenmenge von acht Monaten in nur drei Tagen. Außerdem schiebt der Hurrikan trotz Abschwächung vom Meer aus eine Flutwelle vor sich her in Richtung Küste und drückt das Wasser ins Land. Die Auswirkungen des Sturmes werden voraussichtlich bis in die Bundesstaaten Alabama, Tennessee, Kentucky und West Virginia reichen.

Die 30.000-Einwohner-Stadt New Bern an der Küste stand bereits am Freitagmorgen zu großen Teilen unter Wasser. Mehrere Viertel seien nicht mehr zu erreichen, teilte der Katastrophenschutz mit. Rund eine Million Menschen waren insgesamt aufgefordert worden, die am meisten gefährdeten Gebiete zu verlassen. Betroffen von “Florence” werden etwa zehn Millionen Menschen sein.

IN ASIEN NÄHERT SICH SUPER-TAIFUN “MANGKHUT” DEN PHILIPPINEN

Auf der anderen Seite der Erdkugel, wo die großen Wirbelstürme Taifun genannt werden, bereiten sich die Philippinen auf ein Unwetter vor, das “Florence” an Zerstörungskraft noch übertreffen könnte. Der Taifun “Mangkhut” nähert sich vom Pazifik aus in Richtung Südchinesisches Meer und wird dabei am Samstag über die Nordspitze der Philippinen ziehen. In ihm wurden Windgeschwindigkeiten bis 255 Kilometern pro Stunde gemessen. Rund fünf Millionen Menschen wurden aufgefordert, feste Gebäude nicht zu verlassen und Schutz zu suchen. An der Küste werden Flutwellen von bis zu sechs Meter Höhe befürchtet. Ähnlich wie in den USA rechnen die Behörden mit heftigen Regenfällen und Erdrutschen. Es werden schwere Schäden an der Infrastruktur erwartet. Mehr als eine Million Menschen in den betroffenen Gebieten leben unter der Armutsgrenze.

Von den Philippinen aus zieht der Taifun den Berechnungen zufolge Richtung Südchina und Vietnam weiter.

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