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Weltnachrichten

Rund 30 Festnahmen bei Protesten gegen Polizeigewalt in New York

The Chrysler Building is seen out the windows from the 54th floor of the 77 story One Vanderbilt office tower, the latest super-tall skyscraper to grace New York's iconic skyline which is set to open while the coronavirus disease (COVID-19) keeps the largest and richest U.S. office market almost empty, in midtown Manhattan, New York City, New York, U.S., September 9, 2020. Picture taken September 9, 2020. REUTERS/Mike Segar REFILE - CORRECTING NUMBER OF STORIES

New York (Reuters) - Bei Protesten gegen Polizeigewalt sind in New York rund 30 Personen festgenommen worden.

Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, erfolgten die Festnahmen, als am Dienstagabend Hunderte Menschen im Stadtteil Brooklyn gegen das Vorgehen der Polizei gegen Schwarze demonstrierten. Die Proteste richteten sich gegen den jüngsten Vorfall vom Montag in Philadelphia, wo Polizisten einen Schwarzen erschossen hatten, der mit einem Messer bewaffnet war. Bei der Demonstration sei ein Polizist verletzt worden, sagte der Sprecher weiter. Zudem seien Einsatzwagen der Polizei demoliert und Müllcontainer in Brand gesetzt worden.

In den USA gibt es seit Monaten eine Debatte über Polizeigewalt gegen Schwarze. Auslöser war der Tod des 46-jährigen George Floyd am 25. Mai. Er kam bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben, nachdem ein weißer Beamte ihn minutenlang mit dem Knie auf dem Hals zu Boden gedrückt hatte. Sein Tod löste in zahlreichen US-Städten Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt aus. Das Thema spielt auch eine Rolle im laufenden Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl am Dienstag nächster Woche. Während der amtierende Präsident Donald Trump die Polizei weitgehend in Schutz nimmt, ruft sein Herausforderer Joe Biden zur Versöhnung auf.

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