March 11, 2020 / 12:57 PM / 18 days ago

US-Inflationsrate gibt nach - "Mäßiger Preisdruck"

United States one dollar bills are seen on a light table at the Bureau of Engraving and Printing in Washington November 14, 2014. REUTERS/Gary Cameron/File Photo GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE Ð SEARCH ÒBUSINESS WEEK AHEAD SEPTEMBER 12Ó FOR ALL IMAGES

Washington (Reuters) - Die Verbraucherpreise in den USA sind im Februar langsamer gestiegen.

Die Inflationsrate fiel auf 2,3 Prozent von 2,5 Prozent im Januar, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten sogar mit einem Rückgang auf 2,2 Prozent gerechnet. Billiger wurde Bekleidung, während die Preise für neue Fahrzeuge kaum stiegen. Deutlich teurer wurden Kraftstoffe.

“Der Preisdruck in den USA ist mäßig”, sagte Helaba-Ökonom Ulrich Wortberg. Experten erwarten, dass die Coronavirus-Epidemie zu Lieferunterbrechungen und der Verknappung einiger Waren führen wird, etwa verschreibungspflichtigen Medikamenten. Das könnte die Preise künftig in die Höhe treiben. Entlastet werden dürften die Verbraucher aber auf der anderen Seite vom Ölpreiskrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien, der Benzin derzeit deutlich billiger macht.

Die Notenbank Fed achtet besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hier lag die Steigerungsrate zuletzt bei 1,6 Prozent und damit unter dem Fed-Ziel von 2,0 Prozent. Die Fed hatte ihren Leitzins vorige Woche wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie gesenkt.

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