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Wirtschaftsnachrichten

US-Inflation zieht weiter an - "Fed nicht unter Handlungsdruck"

United States one dollar bills are seen on a light table at the Bureau of Engraving and Printing in Washington November 14, 2014. REUTERS/Gary Cameron/File Photo GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE Ð SEARCH ÒBUSINESS WEEK AHEAD SEPTEMBER 12Ó FOR ALL IMAGES

Washington (Reuters) - Die Inflation in den USA ist weiter auf dem Vormarsch.

Die Verbraucherpreise kletterten im September um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit diesem Anstieg gerechnet. Im August lag die Teuerungsrate bei 1,3 Prozent und im Juli bei 1,0 Prozent.

Die US-Notenbank Federal Reserve achtet besonders auf Preisveränderungen bei privaten Verbraucherausgaben, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Diese Rate lag im August bei 1,6 Prozent. Die Daten für September werden erst Ende des Monats veröffentlicht. Die Fed hat jüngst einen Strategieschwenk vollzogen, der ihr mehr Spielraum beim Ansteuern ihres Inflationsziels eröffnet. Demnach kann sie die Teuerungsrate für einen längeren Zeitraum über der Zwei-Prozent-Marke halten, wenn diese zuvor geraume Zeit darunter geblieben ist.

Ökonom Patrick Boldt von der Helaba bezeichnet das derzeitige Inflationsniveau als moderat. Die Arbeitslosigkeit dürfte sich seiner Ansicht nach aufgrund der Coronakrise in den kommenden Monaten noch dämpfend auf die Teuerung auswirken. “Mittelfristig könnte der inflationäre Druck aufgrund der expansiven Geld- und Fiskalpolitik jedoch zunehmen. Durch die heutigen Zahlen wird sich die Fed aber nicht unter Handlungsdruck gesetzt sehen.”

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