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Wirtschaftsnachrichten

US-Inflationsrate sinkt leicht - "Teuerung ist weiter mäßig"

FILE PHOTO: United States one dollar bills are curled and inspected during production at the Bureau of Engraving and Printing in Washington November 14, 2014. REUTERS/Gary Cameron

Washington (Reuters) - Der Preisdruck in den USA hat im Oktober etwas nachgelassen.

Die Verbraucherpreise legten im Oktober nur um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Tick mehr gerechnet. Im September lag die Teuerungsrate noch bei 1,4 Prozent.

Die US-Notenbank Federal Reserve achtet besonders auf Preisveränderungen bei privaten Verbraucherausgaben, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Diese Rate lag im September bei 1,5 Prozent. Die Daten für Oktober werden erst gegen Ende des Monats veröffentlicht. Die Fed hat jüngst einen Strategieschwenk vollzogen, der ihr mehr Spielraum beim Ansteuern ihres Inflationsziels eröffnet. Demnach kann sie die Teuerungsrate für einen längeren Zeitraum über der Zwei-Prozent-Marke halten, wenn diese zuvor geraume Zeit darunter geblieben ist.

“Die Teuerung ist weiterhin mäßig, und auch die Kerninflation liegt eher unterhalb des Zielbereichs der Fed”, so Ökonom Ralf Umlauf von der Helaba. Da die Notenbank für Vollbeschäftigung sorgen soll, spiele aktuell die Zielverfehlung am Arbeitsmarkt die Hauptrolle: “Weitere Lockerungen sind möglich. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weisen zwar einen abnehmenden Trend auf, dennoch fehlen Millionen von Arbeitsplätzen und die Arbeitslosigkeit ist zu hoch.”

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