July 15, 2020 / 1:56 PM / 19 days ago

US-Industrie erholt sich etwas vom Corona-Schock - Produktion zieht im Juni weiter an

A police officer drives past a refinery in the industrial east end in Pasadena, Texas, U.S., September 18, 2018. REUTERS/Loren Elliott SEARCH "POLLUTION HOUSTON" FOR THIS STORY. SEARCH "WIDER IMAGE" FOR ALL STORIES.

Washington (Reuters) - Die US-Industrie hat ihre Produktion nach dem Corona-Schock den zweiten Monat in Folge hochgefahren.

Die Betriebe stellten im Juni 7,2 Prozent mehr her als im Vormonat, wie die Notenbank Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg von 5,6 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 3,8 Prozent im Mai.

Die gesamte Produktion - zu der auch Versorger und Bergbau beitragen - kletterte im vorigen Monat um 5,4 Prozent nach einem Plus von 1,4 Prozent im Mai. “Allerdings erfolgt die Erholung von einem sehr tiefen Niveau aus”, gibt Ökonom Ulrich Wortberg von der Helaba zu bedenken. Er verweist darauf, dass es im April noch einen zweistelligen Rückgang gegeben hatte: “Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht wird, zumal der Erholungspfad von der Corona-Pandemie gefährdet ist.”

Die akute Zunahme der Virus-Fälle könne die Konjunktur abwürgen und das Verbrauchervertrauen schädigen, warnte jüngst der Chef des US-Notenbank-Ablegers von Philadelphia, Patrick Harker. Der Anstieg der Fallzahlen habe direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft, da Geschäfte schließen müssten.

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