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Weltnachrichten

Zwei US-Polizisten angeschossen bei Anti-Rassismus-Protesten in Louisville

Police officers guard the location near where an officer was shot, after protesters clashed with police after a grand jury considering the March killing of Breonna Taylor, a Black medical worker, in her home in Louisville, Kentucky, voted to indict one of three white police officers for wanton endangerment, in Louisville, Kentucky, U.S. September 23, 2020. REUTERS/Bryan Woolston

Louisville (Reuters) - In der US-Stadt Louisville ist es am Mittwoch (Ortszeit) erneut zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt gekommen.

Auslöser war eine Justizentscheidung, wonach es im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod der Schwarzen Breonna Taylor vor einem halben Jahr zu keinen Anklagen gegen die drei beteiligten Polizeibeamten kommt. In der größten Stadt des Bundesstaates Kentucky versammelten sich daraufhin Demonstranten. Vereinzelt kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Nach deren Angaben wurden zwei Beamte angeschossen und verletzt. Weitere Proteste gab es in New York, Washington, Atlanta und Chicago.

Breonna Taylor war im März ums Leben gekommen, als Polizisten mit einem Durchsuchungsbefehl ihre Wohnung gestürmt hatten. Eine Grand Jury entschied nun, zwei Polizisten hätten rechtens gehandelt, als sie nach Schüssen von Taylors Freund das Feuer erwidert hätten. Ein dritter Beamter wird dagegen beschuldigt, Taylors Nachbarn in Gefahr gebracht zu haben.

Louisville ist einer der Brennpunkte der landesweiten Anti-Rassismus-Proteste. Deren hauptsächlicher Auslöser ist die Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis im Mai. Die Protestwelle und die Gewalt sind zu einem zentralen Thema im US-Präsidentschaftswahlkampf geworden.

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