March 8, 2019 / 6:28 AM / 13 days ago

Russischer Mobilfunker zahlt in Geldwäsche-Fall Vergleich in USA

A view shows the MTS company logo outside a MTS shop in St.Petersburg March 18, 2013. MTS, Russia's top mobile phone company, expects to pay more than $1 billion in dividends on its 2012 results after reporting a 39 percent increase in fourth-quarter net profit. Picture taken with long exposure on March 18, 2013. REUTERS/Alexander Demianchuk (RUSSIA - Tags: BUSINESS TELECOMS LOGO)

Washington (Reuters) - Russlands größtes Mobilfunkunternehmen hat sich in einem Geldwäsche-Fall mit dem US-Justizministerium auf einen Vergleich geeinigt.

Mobile TeleSystems (MTS) habe der Zahlung von 850 Millionen Dollar (knapp 760 Millionen Euro) zugestimmt, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. In dem Fall rund um eine usbekische MTS-Tochterfirma sei es auch um Korruption und illegale Einflussnahme gegangen. Er gehöre zu einem Bestechungssystem, in dem fast eine Milliarde Dollar geflossen sei und das bis in die höchsten Ebenen der usbekischen Regierung gereicht habe, erklärte ein Justizvertreter. So habe es auch eine Anklage gegen Gulnara Karimowa, die Tochter des früheren usbekischen Präsidenten, wegen illegaler Einflussnahme gegeben.

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