March 28, 2018 / 5:22 AM / in a month

Südkorea kommt USA in Handelsfragen entgegen

Washington (Reuters) - Südkorea hat den USA bei der Neuverhandlung des Handelsabkommens zwischen beiden Ländern Zugeständnisse gemacht.

U.S. Vice President Mike Pence shakes hands with South Korean President Moon Jae-in before their meeting at the presidential office Cheong Wa Dae, Blue House in Seoul, South Korea February 8, 2018. REUTERS/Kim Hee-chul/Pool

Nach US-Angaben vom Dienstagabend werden davon unter anderem amerikanische Auto- und Pharma-Firmen profitieren. In einer Nebenvereinbarung sichert die Regierung in Seoul zudem zu, ihre Währung nicht abzuwerten, um auf dem Weltmarkt Vorteile für heimische Unternehmen zu erzielen. Südkorea verpflichtet sich in diesem Zusammenhang, für mehr Transparenz bei Interventionen am Devisenmarkt zu sorgen.

Das sechs Jahre alte Handelsabkommen wurde auf Druck der US-Regierung überarbeitet. Dabei wurde in nur wenigen Gesprächsrunden jetzt ein Kompromiss erzielt. Wie China und Deutschland hat auch Südkorea einen deutlichen Überschuss im Handel mit den USA, woran sich Präsident Donald Trump stört.

US-Regierungsvertretern zufolge hat Südkorea zugesagt, seine Stahlexporte in die USA um rund 30 Prozent zu senken. Dafür werden diese von den neuen Zöllen ausgenommen, die Trump gerade verhängt hat. Die Regierung in Seoul habe zudem Änderungen auf dem Gesundheitsmarkt zugesagt, um gleiche Wettbewerbschancen für US-Pharmahersteller zu schaffen.

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