February 16, 2018 / 6:38 AM / 8 months ago

IWF-Chefin - US-Steuerreform könnte auf Dauer negative Effekte bringen

Paris/Sydney (Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat sich skeptisch zur Steuerreform von US-Präsident Donald Trump geäußert.

Christine Lagarde, Managing Director of the International Monetary Fund (IMF), attends a conference on "Transforming France’s Economy and Completing the Integration of the Eurozone" with French Treasury and the IMF at the Bercy Ministry in Paris, France, February 15, 2018. REUTERS/Charles Platiau

Diese werde kurzfristig zwar die amerikanische Wirtschaft beflügeln, sagte Lagarde am Donnerstag dem französischen Fernsehsender France 2. Mittelfristig seien aber negative Effekte zu erwarten. So werde das Vorhaben die Staatsverschuldung in die Höhe treiben. Ferner dürfte die US-Notenbank (Fed) die Zinsen anheben, ergänzte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). Der australische Zentralbankchef Philip Lowe nannte die Aussicht auf steigende US-Haushaltsdefizite “sehr problematisch”.

Trumps Steuersenkungen stoßen auch in der Ökonomenzunft auf deutliche Kritik. In einer Reuters-Umfrage unter Volkswirten bezeichnete die überwiegende Mehrheit das Vorhaben als falschen Schritt. Der geschäftsführende Bundesfinanzminister Peter Altmaier rief die Europäer dazu auf, eine passende Antwort auf die US-Steuerreform zu finden.

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