December 21, 2018 / 11:23 AM / 3 months ago

Bundesregierung irritiert über einseitigen US-Abzug aus Syrien

A Coalition convoy of U.S. led international coalition against the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) stops to test fire their M2 machine guns and MK19 grenade launcher in the Middle Euphrates River Valley in the Deir ez-Zor province, Syria, November 22, 2018. Picture taken November 22, 2018. Courtesy Matthew Crane/U.S. Army/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY.

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung zeigt sich verärgert über US-Präsident Donald Trumps mangelnde Abstimmung mit den Bündnispartnern über den US-Truppenabzug aus Syrien.

“Die Bundesregierung hat die Entscheidung der USA, über die sie vorab nicht informiert worden ist, zur Kenntnis genommen”, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Freitag in Berlin. “Als Verbündeter und Teil der Anti-IS-Koalition hätten wir vorherige Konsultationen mit der US-Regierung über einen Abzug der US-Truppen als hilfreich empfunden.” Aus Sicht der Bundesregierung gehe weiter eine Gefahr von der Extremistenmiliz IS aus.

Das Mandat für den Bundeswehr-Einsatz gegen den IS ist nach Angaben eines Sprechers des Bundesverteidigungsministeriums von der US-Entscheidung nicht direkt betroffen. Deutschland hat für den Einsatz Soldaten und Aufklärungsjets in Jordanien stationiert.

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