April 29, 2011 / 8:15 AM / 8 years ago

Mehr als 300 Tote nach Tornado-Serie in den USA

An aerial view shows extensive damage to houses in the path of tornadoes in Tuscaloosa, Alabama, April 28, 2011. REUTERS/Marvin Gentry

Tuscaloosa (Reuters) - Nach der Sturmfront mit zahlreichen Tornados in sieben US-Bundesstaaten ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 306 gestiegen.

US-Präsident Barack Obama wird am Freitag den am stärksten betroffenen Staat Alabama besuchen, wo allein mindestens 204 Menschen ums Leben gekommen waren. Obama rief den Notstand für Alabama aus und kündigte schnelle Hilfe des Bundes für die Betroffenen und für den Wiederaufbau der zerstörten Häuser an. Das Ausmaß der Schäden sei katastrophal und der Verlust der vielen Menschenleben herzzerreißend, erklärte der Präsident.

In den vergangenen Tagen waren mehr als 160 Tornados über den Süden der USA hinweggezogen. Ganze Wohnviertel, Einkaufszentren und Tankstellen wurden dem Erdboden gleichgemacht, Autos umgeworfen und Bäume entwurzelt. Der Bürgermeister von Tuscaloosa in Alabama sagte, ein 1,6 Kilometer breiter Monster-Tornado habe eine elf Kilometer lange Schneise der Zerstörung in die Universitätsstadt geschlagen.

Es war die folgenschwerste Naturkatastrophe in den USA seit Wirbelsturm “Kathrina” im Jahr 2005. Damals waren bis zu 1800 Menschen ums Leben gekommen.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below