January 8, 2018 / 6:19 AM / 10 days ago

Trumps Ex-Berater Bannon rudert nach Kritik zurück

Washington (Reuters) - Nach einem öffentlichen Zerwürfnis mit US-Präsident Donald Trump ist dessen früherer Berater Steve Bannon mit seiner Kritik zurückgerudert.

Seine Bemerkungen über ein Treffen mehrer Mitglieder aus Trumps Team mit russischen Vertretern im Jahr 2016 hätten auf den damaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort gezielt, erklärte Bannon am Sonntag. Dieser habe gewusst, wie die Russen vorgingen. “Er hätte wissen müssen, dass sie scheinheilig und durchtrieben und nicht unsere Freunde sind.”

An dem Treffen nahm etwa auch Trumps Sohn Donald Jr. teil. Er erhoffte sich offenbar belastendes Material über die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Bannon wird in dem neuen Buch des US-Journalisten Michael Wolff mit der Aussage zitiert, das Treffen sei unpatriotisch gewesen. Zudem sprach demnach von “Hochverrat”. Nun verteidigte er Trump Jr. als Patrioten. Er trete unermüdlich für seinen Vater und eine Politik ein, mit der die USA die Wende schafften, erklärte Bannon.

Das Buch beherrscht in den USA seit Tagen die Schlagzeilen. Darin wird das Bild eines Präsidenten gezeichnet, der den Anforderungen des Amtes nicht gewachsen ist. Trump selbst hat das Werk als erfunden zurückgewiesen. Zudem warf er Bannon vor, den “Verstand verloren” zu haben.

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