23. August 2017 / 04:55 / in 3 Monaten

US-Präsident Trump verliert weitere Berater

Washington (Reuters) - Nach der Empörung wegen der Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über Rechtsextremisten kehren ihm weitere Berater den Rücken.

A Secret Service agent stands by as U.S. President Donald Trump speaks at a campaign rally in Phoenix, Arizona, U.S., August 22, 2017. REUTERS/Joshua Roberts

Wie das Präsidialamt am Dienstag mitteilte, legten mehrere Mitglieder des Nationalen Infrastrukturbeirates (NIAC) ihre Posten nieder. Sie seien von der Vorgängerregierung ernannt worden. Wie viele Mitglieder das Gremium verließen und warum, war zunächst unklar. Der Beirat habe am Dienstag mit der Mehrzahl der Mitglieder getagt, hieß es in der Mitteilung.

Nach den Äußerungen Trumps hatten zahlreiche Manager aus der Wirtschaft ihre Beratertätigkeit für den Präsidenten eingestellt. Er selbst setzte zwei Gremien ab, um offenbar einer Selbstauflösung zuvorzukommen. Hintergrund ist der Neonazi-Aufmarsch in Charlottesville in Virginia, bei dem eine Gegendemonstrantin getötet wurde. Trump sagte danach, es habe auf beiden Seiten “sehr gute Leute” gegeben. Zudem wurde ihm vorgeworfen, rechte Gewalt nicht deutlich genug verurteilt zu haben.

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