March 1, 2018 / 5:51 AM / 4 months ago

Trumps Kommunikationschefin Hicks legt Amt nieder

Washington (Reuters) - US-Präsident Donald Trump verliert mit Kommunikationschefin Hope Hicks eine enge Verbündete.

White House Communications Director Hope Hicks leaves the U.S. Capitol after attending the House Intelligence Committee closed door meeting in Washington, U.S., February 27, 2018. REUTERS/Leah Millis

Der genaue Termin für ihren Rücktritt stehe noch nicht fest, sagte US-Präsidialamtssprecherin Sarah Sanders am Mittwoch. Konkrete Gründe für den Abgang wurden nicht genannt. Hicks gehörte zu den ersten Mitarbeitern im Wahlkampfteam von Trump. Der 29-Jährigen wird nachgesagt, das Vertrauen des Präsidenten zu genießen und die Kommunikation des Weißen Hauses zuletzt berechenbarer gemacht zu haben.

Hicks habe in den vergangenen drei Jahren “großartige Arbeit” geleistet, sagte Trump laut einer Mitteilung des Weißen Hauses. “Ich werde es vermissen, sie an meiner Seite zu haben. Aber als sie auf mich zukam, um nach anderen Möglichkeiten Ausschau zu halten, habe ich es vollkommen verstanden. Ich bin mir sicher, wir werden in der Zukunft wieder zusammenarbeiten”, so der Präsident. Hicks wünschte ihm in einer Erklärung alles Gute.

Sanders sagte, der Rücktritt stehe nicht in Zusammenhang mit der stundenlangen Befragung Hicks’ am Dienstag durch den Geheimdienstausschuss zur Russland-Affäre. Parlamentariern zufolge hat sie dabei nicht auf Fragen zur aktuellen Regierung geantwortet, dafür aber alle Fragen zum Wahlkampf und der Übergangsphase beantwortet.

Sonderermittler Robert Mueller geht dem Verdacht nach, dass es während des Wahlkampfs 2016 geheime Absprachen zwischen Russland und Donald Trumps Team gegeben haben soll. Die Regierung in Moskau und Trump weisen dies zurück.

Hicks, die vor ihrer Tätigkeit für Trump keine Erfahrungen in der Politik gesammelt hatte, war im August 2017 von Trump zur Kommunikationschefin ernannt worden. Zuvor war ihr Vorgänger Anthony Scaramucci nach nur elf Tagen im Amt gefeuert worden.

Seit dem Amtsantritt Trumps im Januar 2017 gab es bereits zahlreiche hochrangige Abgänge. Unter anderem hat sich der Republikaner mit seinem früheren Chefstrategen Steve Bannon überworfen.

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