July 5, 2019 / 5:20 AM / 18 days ago

Trump lässt am Nationalfeiertag Kampfjets über Washington aufsteigen

U.S. President Donald Trump, first lady Melania Trump, Vice President Mike Pence, Acting Secretary of Defense Mark Esper and Chairman of the Joint Chiefs of Staff General Joseph Dunford attend the "Salute to America" event at the Lincoln Memorial during Fourth of July Independence Day celebrations in Washington, D.C., U.S., July 4, 2019. REUTERS/Joshua Roberts

Washington (Reuters) - Begleitet von einer aufwendig inszenierten Flugschau der US-Streitkräfte hat Präsident Donald Trump im Herzen von Washington das Militär gefeiert.

“Unsere Nation ist heute stärker als je zuvor. Sie ist jetzt am stärksten”, sagte er am Donnerstag in seiner Rede anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstags. “Seit über 65 Jahren hat es keine feindliche Luftwaffe geschafft, auch nur einen einzigen amerikanischen Soldaten zu töten. Denn der Himmel gehört den Vereinigten Staaten von Amerika.” Die Zukunft der USA sei auf Männer und Frauen angewiesen, die willens seien, sie zu verteidigen. Trump, der selbst nie im Militär gedient hat, rief junge Amerikaner dazu auf, in die Streitkräfte einzutreten.

Der Präsident trat auf der Nationalpromenade in der US-Hauptstadt vor dem Lincoln Memorial auf, einem Symbol der nationalen Einheit. In seiner Rede ging er auf besondere Momente der amerikanischen Geschichte und die Gründungsmythen der USA ein, erwähnte zahlreiche Helden der amerikanischen Geschichte, darunter auch berühmte Vertreter der Bürgerrechtsbewegung.

KAMPFJET-ÜBERFLÜGE UND PANZER

Im Zentrum der patriotisch geprägten Rede aber standen die einzelnen Teilstreitkräfte des Militärs. Begleitet wurde Trumps Auftritt von Orchester-Einlagen und mehreren Überflügen amerikanischer Kampfjets. Zur Schau gestellt wurden auch Schützenpanzer. Zahlreiche Zuhörer stimmten immer wieder ein in “USA, USA, USA”-Sprechchöre.

Trump vermied es in seiner Rede, das gegnerische politische Lager anzugreifen. Kritiker warfen ihm dennoch vor, die Spaltung des Landes weiter voranzutreiben und mit Steuergeldern eine pompöse Militärparade zu veranstalten, um vor dem Wahljahr 2020 Werbung für sich selbst zu machen. Vor dem Weißen Haus verbrannten Demonstranten eine US-Flagge. Trump wies die Kritik zurück.

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