8. September 2017 / 05:08 / vor 18 Tagen

FBI-Chef - Kein Hinweis auf Einmischung in Russland-Ermittlungen

Christopher Wray, President Donald Trump's nominee to lead the FBI, is seen on Capitol Hill in Washington, U.S., July 27, 2017. REUTERS/Aaron P. Bernstein - RC1CD1737B50

Washington (Reuters) - In der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump hat das FBI die Washingtoner Regierung in einem Punkt in Schutz genommen.

Der neue Chef der Bundespolizei, Christopher Wray, sagte am Donnerstag bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Bestätigung im Amt, es gebe keinerlei Hinweise auf Eingriffe der US-Regierung in die laufenden Ermittlungen. Er habe “nicht einen Hauch von Einmischung” festgestellt. Wray ist der Nachfolger von James Comey, den Trump im Mai entlassen hatte. Der Präsident hat sich damit dem Vorwurf der Vertuschung ausgesetzt. Führende Demokraten äußerten den Verdacht, Trump seien die FBI-Ermittlungen unter Comey zu mutmaßlichen Verstrickungen mit Russland während des Wahlkampfs zu heiß geworden.

Der neue Chef der Bundespolizei sagte weiter, er habe volles Vertrauen in den vom Justizministerium eingesetzten Sonderermittler Robert Mueller. Neben mehreren Kongress-Ausschüssen untersucht auch Mueller, ob Trumps Wahlkampfteam mit russischen Stellen zusammengearbeitet hat. Trump hat die Vorwürfe zurückgewiesen und die Ermittlungen als “Hexenjagd” bezeichnet. Anlass der Untersuchungen ist der Verdacht, dass Russland Einfluss auf die Präsidentenwahl 2016 genommen hat. Russland weist die Anschuldigungen zurück.

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