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Weltnachrichten

Trump will nach Corona-Erkrankung zurück in den Wahlkampf

U.S. President Donald Trump makes an announcement about his treatment for coronavirus disease (COVID-19), in Washington, U.S., in this still image taken from video, October 7, 2020. The White House/Handout via REUTERS

Washington (Reuters) - Gut eine Woche nach seiner Krankenhaus-Einweisung wegen einer Corona-Infektion peilt US-Präsident Donald Trump den nächsten öffentlichen Auftritt an.

“Ich denke, ich werde Samstagnacht eine Wahlkampfveranstaltung abhalten, wenn wir genug Zeit haben, sie zusammenzubekommen”, sagte Trump am späten Donnerstag in einem Telefon-Interview mit dem Sender Fox News. Wahrscheinlich werde der Auftritt in Florida sein und dann am Sonntag vielleicht auch noch ein weiterer in Pennsylvania. Kurz zuvor hatte Trumps Leibarzt Sean Conley mitgeteilt, die Behandlung des Präsidenten sei abgeschlossen. Die Therapie habe “extrem gut” angeschlagen. Seit seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus ins Weiße Haus sei sein Zustand stabil geblieben. Trump könne ab Samstag wieder Termine in der Öffentlichkeit wahrnehmen.

Trump hatte vergangenen Freitag die Öffentlichkeit darüber informiert, dass er positiv auf das Virus getestet worden sei. Nach drei Nächten im Krankenhaus war er Anfang der Woche ins Weiße Haus zurückgekehrt.

TRUMP: FÜHLE MICH RICHTIG GUT

Er fühle sich “richtig gut”, sagte Trump. Er hätte schon gerne “letzte Nacht” einen Wahlkampfauftritt absolviert. Er unterstrich, dass er bei einem Auftritt “sehr weit weg von allen” stehen werde. Am Freitag werde er sich erneut auf das Virus testen lassen.

Trump bevorzugt Reden vor großem Publikum. Oft finden die Veranstaltung in geschlossenen Hallen statt. Sie stehen wegen der potenziellen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus in der Kritik. Das Mitte Oktober geplante zweite TV-Duell zwischen Trump und seinem Herausforderer Joe Biden soll wegen Trumps Corona-Infektion virtuell ausgetragen werden. Trump lehnt dieses Format jedoch ab und hat erklärt, er werde nicht teilnehmen.

Der Wahlkampf steckt mitten in der heißen Phase. Die Abstimmung ist am 3. November angesetzt.

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