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Wirtschaftsnachrichten

Uni Michigan - US-Verbraucherstimmung überraschend eingetrübt

A portrait of Benjamin Franklin on a U.S. One-hundred dollar bill is pictured at Interbank Inc. money exchange in Tokyo, in this September 9, 2010 picture illustration. REUTERS/Yuriko Nakao/File Photo

Washington (Reuters) - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im November überraschend eingetrübt.

Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel auf 77,0 Zähler von 81,8 Punkten im Oktober, wie die Universität Michigan am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet. Die Befragen schätzten ihre Lage etwas schlechter und ihre Aussichten deutlich pessimistischer als zuletzt ein.

Ökonom Ulrich Wortberg von der Helaba verwies darauf, dass sich die Verbraucherstimmung nach zwei Anstiegen in Folge nun wieder abgeschwächt hat. “Zudem liegt der Index deutlich unterhalb des Niveaus von vor der Corona-Krise. Die Einkommenssituation ist aufgrund der weiteren Zunahme der Neuinfektionen und Beschränkungen in einigen Bundesstaaten unsicher.”

Der US-Arbeitsmarkt kam auf dem Weg der Erholung nach den Entlassungswellen der Corona-Krise zuletzt nur noch in kleinen Schritten voran. Im Zuge der Corona-Pandemie gingen mehr als 22 Millionen Jobs verloren, von denen bislang nur rund die Hälfte wieder geschaffen wurde. US-Währungshüter James Bullard geht allerdings davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt im Laufe des Winters deutlich erholen wird.

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