November 16, 2018 / 6:57 AM / 25 days ago

Behörden ordnen nach US-Kongresswahl Handauszählung in Florida an

Sen. Bill Nelson (D-Fla.) speaks alongside Senate Democratic Leader Chuck Schumer (D-N.Y.) about the Florida U.S. Senate election, in the U.S. Capitol, in Washington, U.S., November 13, 2018. REUTERS/Al Drago

Tampa (Reuters) - In Florida müssen die Stimmen nach der US-Kongresswahl vor eineinhalb Wochen erneut per Hand ausgezählt werden.

Dieser Schritt sei nötig, weil auch eine maschinelle Neuauszählung der Stimmen der Wahl zum US-Senat kein eindeutiges Ergebnis geliefert habe, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Die elektronische Nachzählung hatte einen Vorsprung des Republikaners Rick Scott vor seinem demokratischen Rivalen Bill Nelson von lediglich 0,15 Prozent ergeben - genau wie bei der ersten Auszählung unmittelbar nach der Wahl. Die Gesetze in dem US-Bundesstaat schreiben eine Handauszählung vor, wenn der Abstand der führenden Kandidaten bei der maschinellen Neuauszählung nur bis zu 0,25 Prozent beträgt. Bei der Handauszählung sollen auch rund 5000 Briefwahl-Stimmen berücksichtigt werden, die zuvor nicht gezählt worden waren.

Nach der Kongresswahl hat es wiederholt Vorwürfe von Betrug und Klagen gegeben. Präsident Donald Trump warf einigen Wahlvertretern der Demokraten in Florida Korruption vor, ohne jedoch Beweise vorzulegen.

Die oppositionellen Demokraten hatten bei der Kongresswahl am 6. November das Repräsentantenhaus zurückerobert. Dagegen konnten die Republikaner Trumps ihre Mehrheit in der anderen Parlamentskammer, dem Senat, ausbauen.

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