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Bericht - Trump plant auch in Nevada Klage wegen angeblichen Wahlbetrugs

Counter-protesters, organized by Make the Road Action Nevada and PLAN Action, hold a banner during a "Stop the Steal" protest by supporters of U.S. President Donald Trump at the Clark County Election Center in North Las Vegas, Nevada, U.S. November 4, 2020. REUTERS/Steve Marcus

Washington (Reuters) - US-Präsident Donald Trump will offenbar sein juristisches Vorgehen gegen die Auszählung von Stimmzetteln ausweiten, die auch zwei Tage nach der Wahl nicht ausgewertet sind.

Sein Wahlkampfstab kündigte für Donnerstagnachmittag (MEZ) eine Pressekonferenz in Las Vegas an. Auf der Veranstaltung werde eine Klage wegen angeblichen Wahlbetrugs im Bundesstaat Nevada vorgestellt, berichtete der Sender Fox News. Zudem kündigte das Trump-Team kurzfristig auch eine Pressekonferenz in Philadelphia an. Zum Inhalt wurde zunächst nichts bekannt. In Michigan und Pennsylvania haben Trumps Anwälte bereits Klage eingereicht, um eine Auszählung der Stimmzettel zu stoppen. In Wisconsin fordern sie wegen des knappen Ausgangs eine Neuauszählung.

Trump liegt nach aktuellem Zwischenstand hinter seinem Herausforderer Joe Biden, kann aber noch gewinnen. In einigen Bundesstaaten läuft die Auszählung noch, was unter anderem an der Flut von Briefwahlstimmen liegt. Biden führt unter anderem in Wisconsin, Nevada und Arizona. Gleichzeitig schließt er auf zu Trump in Georgia und Pennsylvania. Trump hatte bereits vor der Wahl mehrfach erklärt, die Briefwahl ermögliche Wahlbetrug. Belege dafür lieferte er nicht, Experten halten diese Methode der Abstimmung für sicher. Umfragen zufolge machen vor allem Anhänger der Demokraten von der Briefwahl Gebrauch, während Republikaner bevorzugt klassisch am Wahltag ihre Stimme abgeben.

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