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Weltnachrichten

Trump führt Corona-Infektion seines Sohnes pro Schulöffnungen an

FILE PHOTO: U.S. President Donald Trump and his son Barron walk to the White House from Marine One in Washington, U.S. August 16, 2020. REUTERS/Erin Scott

Des Moines (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat den milden Verlauf der Corona-Infektion seines jüngsten Sohnes Barron als Grund für Schulöffnungen herangezogen.

“Barron wurde positiv getestet. Aber bei Barron war alles gut. Er wurde dann negativ getestet, richtig? Weil genau das passiert: Die Leute bekommen es und es geht wieder weg. Bringt die Kinder zurück in die Schulen, wir müssen die Kinder wieder zur Schule schicken”, sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Iowa am Mittwoch. Er sei überzeugt, dass sein 14-jähriger Sohn gar nicht gemerkt habe, dass er sich angesteckt hatte, “weil sie jung sind und ihr Immunsystem stark ist und sie es abwehren.”

Trump pocht auf die Wiedereröffnung der Schulen, aber die Lehrergewerkschaften lehnen den Schritt mit dem Argument ab, dass sich das Virus von den Schülern auf die Lehrkräfte übertragen könne. Auf eine Finanzierung entsprechender Schutzmaßnahmen für Schulen als Teil eines weiteren Corona-Hilfspakets konnten sich bislang Republikaner und Demokraten nicht einigen.

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