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Weltnachrichten

Trumps Wahlkampfstab dementiert Bericht über sexuellen Übergriff

U.S. President Donald Trump gestures as he speaks during a campaign event at the Central Wisconsin Airport in Mosinee, Wisconsin, U.S., September 17, 2020. REUTERS/Tom Brenner

Washington (Reuters) - Der Wahlkampfstab von US-Präsident Donald Trump hat Vorwürfe über einen angeblichen sexuellen Übergriff im Jahr 1997 als falsch zurückgewiesen.

Trumps Mitarbeiter reagierten damit am Donnerstag auf ein Interview des britischen “Guardian” mit dem ehemaligen Model Amy Dorris. Sie schildert darin, dass Trump ihr damals während des Tennisturniers US Open in seiner VIP-Box “einfach seine Zunge in den Hals geschoben” habe. Sie habe ihn weggeschubst, doch er habe fester zugegriffen und sie am ganzen Körper begrapscht. Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei sie 24 gewesen.

Trumps Lager erklärte, die Behauptungen seien “total falsch”. Der Bericht sei grundlos, die Veröffentlichung heimtückisch. Man werde sämtliche rechtlichen Mittel in Erwägung ziehen, um den “Guardian” zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte Jenna Ellis, eine Rechtsberaterin des Wahlkampf-Teams. Die Zeitung erklärte, sie stehe zu ihrer Berichterstattung. Bemühungen, Dorris telefonisch für eine Stellungnahme zu erreichen, waren zunächst nicht erfolgreich.

Trump wurden bereits mehrfach sexuelle Übergriffe vor seiner Zeit im Weißen Haus vorgeworfen. So gelangte kurz vor der Wahl 2016 eine Tonaufnahme von 2005 an die Öffentlichkeit, in der er sich damit brüstet, Frauen zu begrapschen. Trump tat die Kommentare als “Umkleidekabinen-Gerede” ab und entschuldigte sich.

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