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Weltnachrichten

Trump fordert im Streit über Briefwahl Ende der Auszählung am Wahltag

U.S. President Donald Trump walks to board Air Force One as he departs Washington for campaign travel to Michigan, Wisconsin and Minnesota at Joint Base Andrews, Maryland, U.S., October 30, 2020. REUTERS/Carlos Barria

Washington (Reuters) - Die Auszählung von Wahlzetteln auch der Briefwahl sollte nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump auf den Wahltag begrenzt werden.

"Die Wahl sollte am 3. November zu Ende sein", schrieb Trump am Freitag auf Twitter here. Er kritisierte eine Entscheidung des Obersten Gerichtes, nicht gegen eine Verlängerung der Frist zur Auszählung von Briefwahlstimmen um neun Tage in North Carolina vorzugehen. Dies sei "irre und so schlecht für unser Land", schrieb Trump. "Können Sie sich vorstellen, was während dieser neun Tage geschehen wird?" Trump hat wiederholt von der Gefahr von Betrug bei der Briefwahl gesprochen, ohne jedoch Belege zu liefern.

In den USA werden auch die Wahlen auf Bundesebene von den einzelnen Bundesstaaten nach ihren jeweiligen Vorschriften organisiert. In vielen von ihnen sind Briefwahlstimmen auch dann gültig, wenn sie erst Tage nach dem eigentlichen Wahltermin - kommenden Dienstag - gezählt werden. Wegen einer hohen Zahl von Briefwählern im Zuge der Coronavirus-Pandemie hat das Thema in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Experten verweisen darauf, dass Demokraten eher per Post wählen als Trumps Republikaner. Damit könnte das endgültige Ergebnis erst Tage später feststehen.

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