July 17, 2020 / 12:59 PM / 24 days ago

US-Wohnungsneubau erholt sich im Juni von Viruskrise

A residential building construction site is seen, amid the outbreak of the coronavirus disease (COVID-19), in Detroit, Michigan, U.S., April 28, 2020. REUTERS/Rebecca Cook

Washington (Reuters) - Der US-Wohnungsmarkt erholt sich zügig von den Folgen der Corona-Pandemie.

Die Zahl der begonnenen Neubauten stieg im Juni um 17,3 Prozent zum Vormonat auf eine Jahresrate von 1,186 Millionen, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 1,169 Millionen gerechnet. Im Mai hatte es einen Zuwachs um 8,2 Prozent gegeben, nach einem Einbruch um 26,4 Prozent im April. Die Zahl der Baugenehmigungen legte im Juni um 2,1 Prozent auf 1,241 Millionen zu.

In den USA sind derzeit auch Wohngebiete außerhalb der Ballungszentren gefragt, da Firmen Mitarbeitern in der Viruskrise die Arbeit von Zuhause aus erlauben. Vor allem im Nordosten des Landes zog die Neubautätigkeit deutlich an, während sie im Westen zurückging. Commerzbank-Ökonom Christoph Weil verweist zudem darauf, dass die durchschnittlichen Zinsen für dreißigjährige Hypothekenkredite in den Vereinigten Staaten im ersten Halbjahr um etwa 0,7 Prozentpunkte auf nur noch 3,3 Prozent gesunken seien: “Dies hat das Interesse an Wohnimmobilien angekurbelt, trotz der Pandemie.”

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