for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up
Weltnachrichten

US-Handelsbeauftragter - Neuer WTO-Chef muss Probleme mit China verstehen

U.S. Trade Representative Robert Lighthizer testifies before House Ways and Means Committee hearing on "U.S.-China Trade” on Capitol Hill in Washington U.S., February 27, 2019. REUTERS/Kevin Lamarque

Washington (Reuters) - Der nächste Chef der Welthandelsorganisation (WTO) muss nach Darstellung des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer die Notwendigkeit von Reformen einsehen.

Benötigt werde “ein Generaldirektor, der versteht, dass eine extrem große, staatlich gelenkte Volkswirtschaft unter den gegenwärtigen WTO-Regeln nicht diszipliniert werden kann”, sagte Lighthizer am Mittwoch vor einem Kongressausschuss unter Hinweis auf China. Sollte die Vergangenheit eines Kandidaten auch nur “einen Hauch von Anti-Amerikanismus” enthalten, wäre das ebenfalls ein Anlass für ein Veto der USA.

Zu den Handelsgesprächen mit der Europäischen Union sagte Lighthizer, es seien “sehr wenige Fortschritte” erzielt worden.

Mitte Mai war WTO-Chef Roberto Azevedo überraschend zurückgetreten. Die Organisation mit 164 Mitgliedsländern soll Regeln für den weltweiten Handel etablieren und Konflikte schlichten. Sie ist jedoch zerstritten. US-Präsident Donald Trump hat der WTO wiederholt vorgeworfen, sein Land “über den Tisch ziehen” zu wollen. Er sieht die USA im Welthandel benachteiligt und liegt deshalb vor allem mit China und der EU über Kreuz. Auch andere Staaten fordern Reformen.

for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up