January 8, 2018 / 11:29 AM / 9 months ago

Papst mahnt zu Dialog im Korea-Konflikt und zu Verzicht auf Atomwaffen

Vatikan-Stadt (Reuters) - Einen Tag vor den ersten Gesprächen nord- und südkoreanischer Regierungsvertreter seit zwei Jahren hat Papst Franziskus weitere Bemühungen zur Entspannung des Konflikts angemahnt.

Pope Francis blesses during a solemn mass in the Sistine Chapel at the Vatican January 7, 2018. Osservatore Romano/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY.

Es sei von überragender Bedeutung, dass jeder Dialog securauf der koreanischen Halbinsel unterstützt werde, sagte der Papst in seiner jährlichen Ansprache vor Diplomaten aus aller Welt. Das gegenseitige Vertrauen müsse gestärkt werden, um eine friedliche Zukunft des koreanischen Volkes zu sichern.

Zudem sprach sich der Papst für ein rechtlich bindendes Verbot von Atomwaffen und ein Festhalten am Weltklimavertrag aus. Franziskus äußerte sich auch zur strittigen Jerusalem-Frage. Der gegenwärtige Status der den Juden, Christen und Muslimen heiligen Stadt müsse gewahrt bleiben, forderte er. Damit wandte er sich indirekt gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen. Dies hatte insbesondere für heftige Kritik bei den Palästinensern besorgt, die den Ostteil Jerusalems als Hauptstadt für sich beanspruchen.

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