January 14, 2018 / 10:55 AM / 3 months ago

Verhandlungen über Venezuelas Zukunft ergebnislos vertagt

Santo Domingo (Reuters) - Die Verhandlungen von Venezuelas Regierung und Opposition zur Lösung der Staatskrise sind am Samstag ergebnislos vertagt worden.

Chile's Foreign Minister Heraldo Munoz (L) and Spain's former Prime Minister Jose Luis Rodriguez Zapatero (R) attend talks between President Nicolas Maduro's government and Venezuela's opposition coalition, in Santo Domingo, Dominican Republic January 13, 2018. REUTERS/Roberto Guzman NO RESALES. NO ARCHIVES.

Beide Seiten erklärten nach der zweiten Verhandlungsrunde in der Dominikanischen Republik, es seien Fortschritte erzielt worden, aber man benötige noch mehr Zeit. Die Gespräche, die vom Präsidenten der Dominikanischen Republik, Danilo Medina, geleitet wurden, sollen am 18. Januar fortgesetzt werden. Vertreter von Bolivien, Chile, Mexiko und Nicaragua sitzen ebenfalls mit am Verhandlungstisch.

In Venezuela kämpfen Millionen mit einem Mangel an Lebensmitteln und anderen Gütern. Die Opposition fordert von Präsident Nicolas Maduro, dass er humanitäre Hilfe aus dem Ausland annimmt. Zudem verlangt sie die Freilassung von Hunderten politischen Häftlingen. Die Regierung ihrerseits drängt die Opposition dazu, sich für die Aufhebung von Sanktionen einzusetzen, die im vergangenen Jahr von US-Präsident Donald Trump verhängt wurden.

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