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Inlandsnachrichten

Vergabeverfahren für neuen Bundeswehr-Transporthubschrauber verzögert sich

A soldier of Germany's Army (Bundeswehr) wears a face mask at the training site for sniffing dogs of the Bundeswehr in Daun, Germany July 24, 2020. The Bundeswehr sniffing dogs school and the veterinarian university of Hanover are developing a training program to sniff out the coronavirus disease (COVID-19) with dogs at airports, border crossings and other highly frequented places. REUTERS/Wolfgang Rattay

Berlin (Reuters) - Die Beschaffung eines neuen Transporthubschraubers für die Bundeswehr verzögert sich.

Das Vergabeverfahren für den Auftrag für den neuen schweren Transporthubschrauber sei aufgehoben worden, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Dienstag mit. “Im Rahmen der laufenden Vergabe wurde erkannt, dass eine Realisierung des Projektes im geplanten Finanzrahmen bei gleichzeitiger Erfüllung aller Forderungen unwahrscheinlich ist.” Das Beschaffungsamt der Bundeswehr habe die vorliegenden Angebote als unwirtschaftlich bewertet und das Vergabeverfahren daher aufgehoben.

“Die nunmehr erforderliche Neubetrachtung des Projektes wird Auswirkungen auf den bisherigen Zeitplan haben”, erklärte das Ministerium. “Ein Vertragsschluss in 2021 unter den derzeitigen Rahmenbedingungen kann somit nicht erreicht werden.” Ziel bleibe aber weiterhin, den alten schweren Transporthubschrauber CH-53G zeitgerecht zu ersetzen. Im Rennen für den Nachfolger sind die US-Konzerne Boeing mit der Chinook und Lockheed Martin mit der CH-53K.

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