March 20, 2020 / 9:26 AM / 20 days ago

IAB-Forschungsinstitut - Bei schwerer Krise über drei Millionen Arbeitslose

Autumn leaves are seen in front of a sign leading to a job centre of Germany's Federal Labour Office in Holzkirchen, near Munich, Germany November 8, 2017. REUTERS/Michael Dalder

Berlin (Reuters) - Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet als Folge der Virus-Krise mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahl in Deutschland in diesem Jahr auf etwa 2,356 Millionen.

Das wären rund 90.000 mehr als im vorigen Jahr, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Freitag mitteilte. Bei einem schweren Krisenverlauf mit einer Normalisierung der Wirtschaftstätigkeit erst zum Jahresende könnte die Arbeitslosenzahl aber laut IAB-Experte Enzo Weber “zeitweise die Marke von drei Millionen überschreiten”.

Das IAB rechnet derzeit aber mit einem weniger schwerwiegenden Krisenverlauf mit der Annahme eines sechswöchigen Ausfalls eines Teils der Wirtschaftstätigkeit und einer Normalisierung in einem ebenso langem Zeitraum. Auf dieser Grundlange rechnet das IAB für 2020 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um zwei Prozent, mit einem zeitweisen Einbruch von mehr als sechs Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen werde bei rund 45,25 Millionen stagnieren, mit einem zeitweisen Rückgang um etwa 300.000. Die Zahl der Kurzarbeiter veranschlagt das IAB im Jahresdurchschnitt bei 635.000 mit einem Arbeitsausfall von durchschnittlich fast 50 Prozent.

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