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Inlandsnachrichten

HDE - Einzelhändlern in Innenstädten droht durch "Lockdown light" langsamer Tod

A pedestrian walks on a deserted street at the shopping area around the Kaiser Wilhelm Memorial church on a Saturday evening in Berlin, Germany, March 21, 2020, as the spread of the coronavirus disease (COVID-19) continues. REUTERS/Reinhard Krause

Berlin (Reuters) - Der “Lockdown light” im November setzt zahlreichen Einzelhändlern zu.

In der ersten November-Woche habe es in Innenstädten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Rückgang bei den Kundenzahlen von mehr als 40 Prozent gegeben, beim Umsatz ein Minus von durchschnittlich mehr als einem Drittel, teilte der Branchenverband HDE am Montag mit und verwies auf eine Umfrage bei über 500 Unternehmen. Am stärksten seien Bekleidungs- und Schuhhändler betroffen.

“Ohne staatliche Nothilfen werden viele mittelständische Innenstadthändler diesen November wirtschaftlich nicht überleben können”, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Sie dürften trotz der zuletzt deutlich gestiegenen Corona-Infektionszahlen zwar öffnen, seien aber durch die sonstigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens indirekt betroffen. Reserven seien durch den ersten Lockdown im Frühjahr aufgebraucht. Es drohe eine Verödung der Innenstädte. Einzelhändler müssten auch die Sonderhilfen für den November bekommen. Zudem sollten die Hürden für die Überbrückungshilfen - Zuschüsse zu den Fixkosten - gesenkt werden.

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