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Inlandsnachrichten

Berlin und Kliniken warnen vor großem Personalengpass in Corona-Krise

A computer image created by Nexu Science Communication together with Trinity College in Dublin, shows a model structurally representative of a betacoronavirus which is the type of virus linked to COVID-19, better known as the coronavirus linked to the Wuhan outbreak, shared with Reuters on February 18, 2020. NEXU Science Communication/via REUTERS THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. MANDATORY CREDIT.

Berlin (Reuters) - Berlins Bürgermeister Michael Müller und Vertreter der Universitätskliniken in Berlin und Frankfurt warnen vor einen großen Personalmangel in der Corona-Krise.

Allein im Universitätsklinikum Frankfurt hätten sich in den vergangenen zwei Wochen doppelt so viele Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert wie in den drei Monaten zuvor, sagte Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Klinikums Frankfurt, am Freitag in Berlin. Auch der Vorstand Krankenversorgung der Berliner Charité, Ulrich Frei, wies auf immer mehr Infektionen beim Klinik-Personal hin. Das Personalproblem verschärfe sich bei gleichzeitig steigenden Zahlen an Corona-Patienten, weil viele weitere Mitarbeiter wegen der Positivfälle beim Personal in Quarantäne gehen müssten.

Müller wies darauf hin, dass derzeit viele Stellen in den Gesundheitsämtern nicht besetzt werden könnten. Es gebe allein in Berlin 200 offene Stellen, für die man keine Mitarbeiter finde. Deshalb müsse in der Verwaltung umgeschichtet werden. Berlins Regierender Bürgermeister appellierte vor einer Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel dringend an den Bund, gerade den Großstädten mehr Personal für die Eindämmung des Corona-Virus zur Verfügung zu stellen. In den Großstädten steigen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen derzeit besonders stark an.

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